Das kleine Buch zum Tee von Peter Rohrsen ist soeben im Verlag C. H. Beck erschienen. Regelmäßige Leserinnen und Leser werden den Namen des Autors bereits kennen. Zwei Vorgänger-Bücher zum Tee vom selben Autor habe ich bereits vorgestellt. Nun war ich neugierig, was es im neuen Buch zu entdecken gibt.
Der Roman von Kenji Ueda trägt den Titel „Der kleine Laden des Herrn Takarada”. Er ist im März 2025 beim Goldmann-Verlag erschienen und spielt in Tokio. Obwohl es in der Geschichte nicht primär um Tee geht, taucht Tee als Bestandteil der japanischen Kultur immer wieder darin auf.
Zentrum der fünf kleinen Episoden dieses Romans ist der alteingesessene Schreibwarenladen Shihodo in Tokio, in dem Herr Takarada seinen Kunden und Besuchern nicht nur die wohltuende Wirkung des Schreibens auf Papier näherbringt. Er ist auch ein guter Zuhörer und behutsamer Ratgebender für seine alten und neuen Kundinnen und Kunden.
Ausstattung und Inhalt
Das fest gebundene Buch hat keinen Schutzumschlag. Die Pappeinband-Buchdeckel sind mit einer feinen Struktur versehen, die an Leinen erinnert. Dadurch liegt das Buch sehr angenehm in der Hand. Es gibt keine Illustrationen im Buch. Und – was ich sehr angenehm finde – keine Werbung für andere Bücher auf den letzten Seiten. So ruht die Geschichte still und gelassen zwischen den Buchdeckeln und wartet darauf, entdeckt zu werden. „Kenji Ueda: Der kleine Laden des Herrn Takarada“ weiterlesen
Die britische Teestunde am späten Nachmittag ist eine englische Tradition seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Und zu dieser Tradition gehören untrennbar die passenden Begleiter in Form von Scones, Sandwiches und Gebäck. Genau das ist das Thema von „Afternoon Tea Time” der Autorin Kay Halsey, frisch erschienen im Hölker-Verlag aus Münster.
Afternoon Tea Time
von Kay Halsey
Das Buch wirkt im Foto größer, als es tatsächlich ist: Etwa 20 cm in der Höhe und 15 cm in der Breite misst das kleine Hardcover, also etwa so groß wie eine halbes Blatt DIN A4. Mit 80 fadengehefteten Seiten ist es ein handliches Exemplar für die Küche und den Teetisch.
Ende 2022 ist im Brunnen-Verlag das Buch „Natürlich genießen: Eine Reise in die Welt des Tees” von Brigitte Hahn erschienen. Im festen Einband, mit vielen farbigen Abbildungen und Fotos macht das Buch Lust auf eine gemütliche Teestunde und verspricht einiges an Informationen zu liefern. Ob es die Erwartungen erfüllen kann? Schlagen wir das Buch doch gemeinsam auf und prüfen das! Bereit?
Brigitte Hahn, Natürlich genießen: Eine Reise in die Welt des Tees
Im Verlag Diogenes ist Ende 2022 das Taschenbuch mit dem Titel „Tee – Geschichten zum Entspannen” erschienen. Da ich sowohl gute Geschichten als auch guten Tee mag, musste ich in dieses Buch natürlich reinlesen. Neugierig, was ich entdeckt habe? Dann lies weiter!
Diogenes Taschenbuch: Tee
Auf 240 Seiten sind insgesamt 25 kurze und längere Texte verschiedenster Art versammelt. Manche davon haben Tee als Hauptthema, in anderen wiederum taucht Tee nur am Rand der Erzählung auf.
Schmunzeln musste ich gleich zu Beginn der Lektüre, als Otto Waalkes mit seinem „Wort zum Montag” zum Aufhänger des Textes wurde. Stellt er darin doch die alles entscheidende Frage „Tee oder Kaffee?” Diese Frage ist dann auch der Titel der nachfolgenden Geschichte in dieser Anthologie. „Neu als Taschenbuch: Tee – 25 Geschichten zum Entspannen“ weiterlesen
„Das Buch zum Tee” ist das zweite Tee-Buch, das Peter Rohrsen veröffentlicht hat. Als einer der ersten IHK-geprüften Tee-Sommeliers in Deutschland schreibt er angenehm lesbar und mit dem nötigen Sachverstand über das Thema Tee. Von den Anbaugebieten bis zur Zubereitung gelingt ihm auf 247 Seiten ein lesenswerter Überblick!
Das Buch zum Tee
von Dr. Peter Rohrsen
Über das Buch zum Tee
Sein erstes Buch erschien 2013 als Taschenbuch mit 128 Seiten ebenfalls im Verlag C. H. Beck. Inhaltlich finden sich einige Kapitel im gerade erschienenen neuen Buch wieder. Aber die Struktur hat sich ein wenig verändert. Neue Inhalte und Abbildungen sind dazugekommen – endlich auch ein wenig Farbe! „Das Buch zum Tee von Peter Rohrsen“ weiterlesen
Die Tee-Zeitschrift mit dem Titel „t – Das Magazin für Teekultur” ist im April mit ihrer ersten Ausgabe erschienen. Was steht drin im „kleinen t”? Das habe ich mir angeschaut. Vielen Dank an die Macherinnen und Macher für das Freiexemplar!
t – Das Magazin für Teekultur – die erste Ausgabe der Tee-Zeitschrift im April 2022
Von den Anfängen des Tees in China bis hin zu aktuellen Entwicklungen im Teehandel reicht die Spanne der geschichtlichen Betrachtungen. Der Untertitel definiert es etwas genauer: „Anbau, Handel und globale Genusskulturen”. – Werfen wir gemeinsam einen Blick in das Buch!
Eine bildgewaltige Teereise ist es, die uns Christian Beck und Stefan Braun mit ihrem Buch Teatrip schenken. Druckfrisch liegt das Buch vor mir. Und ich bin begeistert: Ein farbenprächtiges Geschenkbuch für alle Menschen, die Tee lieben.
Tee-Geschichten aus und rund um Japans Tee-Kultur hat Martin Knipphals in zwei seiner Bücher einfließen lassen. An beiden Büchern hat auch sein Sohn Jan Philipp Knipphals mitgewirkt. Passend zu den beiden Werken habe ich zwei Grüntees aus dem Sortiment des Online-Tee-Shops ITCHOO bekommen. Über die Bücher und den Tee möchte ich heute ein paar Worte schreiben.
Thommi Baake hat viele Sprachspielereien in sein humoristisches Tee-Buch gepackt. Und so ist der Titel „Das heiße Teegebuch” auch kein Tippfehler. Es ist nur eine von vielen fantasievollen Wort-Um-Schreibungen.
Vielleicht wird mancher Leserin und manchem Leser das dann zu viel des Gu-Tee-n. Andere wiederum werden begeis-tee-rt sein. Das ist sicher eine Geschmacksfrage – wie auch beim Tee.