Das kleine Buch zum Tee von Peter Rohrsen ist soeben im Verlag C. H. Beck erschienen. Regelmäßige Leserinnen und Leser werden den Namen des Autors bereits kennen. Zwei Vorgänger-Bücher zum Tee vom selben Autor habe ich bereits vorgestellt. Nun war ich neugierig, was es im neuen Buch zu entdecken gibt.
Teatrip Japan von Christian Beck ist für mich so etwas wie die logische Fortsetzung einer Reise, die mit dem ersten Teatrip‑Buch begonnen hat. Diesmal geht es allerdings nicht nach China, sondern mitten hinein in die Teegärten Japans. Wer japanischen Grüntee liebt und gleichzeitig ein Faible für schön gemachte Bücher hat, bekommt hier wieder ein visuell wie haptisch sehr ansprechendes Erlebnis für den Teetisch.
Teatrip Japan
Rückseite
Worum es in Teatrip Japan geht
Beim Blättern hatte ich schnell das Gefühl, mit Christian Beck durch Kagoshima, Uji und Shizuoka zu streifen. Das sind Regionen, aus denen viele der Sencha, Gyokuro oder Matcha stammen, die auch in unseren Teekannen landen. Statt trockener Theorie begegnet man hier Teefarmerinnen, Produzenten, Keramikerinnen und Teemenschen, deren Alltag sich komplett um das „grüne Gold” dreht – genau diese persönlichen Einblicke machen den besonderen Reiz des Buches aus.
Nicht nur Tee ist ein tolles Genussmittel und kann unserer Gesundheit zuträglich sein. Auch schonend verarbeitete und kaltgepresste Öle sind pur oder als Zutat zu Speisen ein Genuss und können uns etwas Gutes tun. Daher will ich heute mal ein wenig über den Teetassen-Rand hinausschauen und ein paar besondere Öle vorstellen.
Dazu habe ich vier Öle von Lipid Legends ausgesucht, die wir uns näher anschauen werden. Teelöffelweise und pur genossen werden diesen Ölen sogar positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Und ich finde: Ab und zu ein Löffelchen gutes Öl kann zumindest nicht schaden. Also probiere ich mich heute mal durch diese vier Öle: Optimiertes Leinöl, natives Schwarzkümmelöl, natives Sesamöl und Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.
Die Teealternative ist schon lange Teil meiner Tee-Shop-Tipps. Gegründet wurde sie von Thomas Zimmermann, den ich im Jahr 2011 interviewen durfte. Inzwischen sind viele Liter Tee durch die Tülle geflossen und seit 2024 hat die Teealternative ein neues Leitungs-Duo: Marta Charemska und Tobias Sedlmeier haben die Geschäftsführung übernommen.
Teealternative
Grund genug für mich, mir das aktuelle Tee-Angebot genauer anzuschauen. Los geht’s!
Das Konzept der Teealternative
Das Konzept der Teealternative gleicht dem der Teekampagne, die ich schon öfter in einzelnen Beiträgen vorgestellt habe und die ebenfalls Teil meiner Tee-Shop-Tipps ist. Wie bei der Teekampagne setzt auch die Teealternative auf drei wesentliche Faktoren: Beschränkung auf wenige Teesorten, Direkteinkauf beim Erzeuger und Verkauf in wenigen Packungsgrößen direkt an den Endkunden. Dadurch werden Kosten reduziert und ein günstiger Endpreis für den Verbraucher erreicht. Und wenn du direkt deinen Jahresvorrat orderst, schonst du auch noch die Umwelt, weil unnötige Transporte vermieden werden. „Teealternative 2025 – bewährtes Konzept unter neuer Leitung“ weiterlesen
Der Roman von Kenji Ueda trägt den Titel „Der kleine Laden des Herrn Takarada”. Er ist im März 2025 beim Goldmann-Verlag erschienen und spielt in Tokio. Obwohl es in der Geschichte nicht primär um Tee geht, taucht Tee als Bestandteil der japanischen Kultur immer wieder darin auf.
Zentrum der fünf kleinen Episoden dieses Romans ist der alteingesessene Schreibwarenladen Shihodo in Tokio, in dem Herr Takarada seinen Kunden und Besuchern nicht nur die wohltuende Wirkung des Schreibens auf Papier näherbringt. Er ist auch ein guter Zuhörer und behutsamer Ratgebender für seine alten und neuen Kundinnen und Kunden.
Ausstattung und Inhalt
Das fest gebundene Buch hat keinen Schutzumschlag. Die Pappeinband-Buchdeckel sind mit einer feinen Struktur versehen, die an Leinen erinnert. Dadurch liegt das Buch sehr angenehm in der Hand. Es gibt keine Illustrationen im Buch. Und – was ich sehr angenehm finde – keine Werbung für andere Bücher auf den letzten Seiten. So ruht die Geschichte still und gelassen zwischen den Buchdeckeln und wartet darauf, entdeckt zu werden. „Kenji Ueda: Der kleine Laden des Herrn Takarada“ weiterlesen
Endlich ist es da: Das dritte Buch der Food-Bloggerin Christiane „Emmi“ Prolic ist im Oktober 2024 erschienen. Und dieses Mal enthält es ausschließlich vegetarische Rezepte – ganz nach meinem Geschmack.
Emmi kocht einfach
Rückseite des Buchs
Über das Buch
Das Buch umfasst insgesamt 75 vegetarische Rezepte. Einige davon sind sogar vegan, ohne dass irgendein Ersatz für Ei oder Milch genommen wird. Einfach, weil die (veganen) Rezepte diese Zutaten nicht enthalten. „75 vegetarische Rezepte: Emmi kocht einfach“ weiterlesen
Im Jahr 1988 hatte Johannes Gutmann eine Idee, die in der damaligen Zeit noch belächelt wurde. Heute zählt SONNENTOR zu den erfolgreichsten Unternehmen Österreichs.
Sonnentor – Bio-Tee in Spender-Boxen und ein farbenfroher Teebecher.
Der Gründer war von Anfang an ein leidenschaftlicher Verfechter des Bio-Prinzips. Das hielt man Ende der 1980er-Jahre aber für eine „Schnapsidee“ und ihn für einen „Spinner“.
Der damals 23-Jährige ließ sich allerdings nicht abschrecken und zog allein mit seinen Bio-Produkten von Bauernmarkt zu Bauernmarkt. Lederhose und rote Rundbrille wurden zu seinen Markenzeichen, die lachende Sonne (ein altes Waldviertler-Symbol) zum Unternehmens-Logo.
Für die asiatische Form der Teezeremonie wird ein Gaiwan oder eine sehr kleine Teekanne verwendet, die meist aus offenporigem Ton ist und um die 100 Milliliter Tee aufnehmen kann. Für Europäer mutet solches Teezubehör wie Spielzeug an – aber die Miniatur-Größe ist sinnvoll. Mehr dazu später im Beitrag.
Kleine Auswahl von Teekannen für die Gong Fu Cha Teezeremonie aus Ton und Porzellan.
Offenporiger Ton nimmt Aromen sehr schnell an – daher werden unglasierte Tonkannen immer nur für eine Teesorte verwendet. Und wer verschiedene Teesorten zubereiten möchte, hat meist für jede Teevariante eine eigene Kanne reserviert: Pu Erh Tee, roter (bzw. schwarzer) Tee, Oolong, Grüntee.
Es gibt allerdings auch passende Mini-Teekannen aus Porzellan. Ein wie ich finde besonders schönes Exemplar bekommst du im Hamburger Teespeicher.
Kleine Porzellan-Teekanne aus Taiwan im Vergleich zu einer „normalen” Teekanne, wie wir sie in Europa meist verwenden.
Als ich den Teebecher, die Teetasse und den passenden Holz-Untersetzer im Online-Shop von TeeGschwendner entdeckt habe, war ich sofort fasziniert:
Teebecher und Teetasse aus Steingut mit Holz-Untersetzer
Handgefertigte Trinkgefäße aus Steingut mit liebevollen Details und einer in hellen Naturtönen gehaltenen Teilglasur. Dazu passend gibt es einen Holzuntersetzer aus Eichenholz mit Gravur.
Diese hübschen Tee-Accessoires stehen jetzt vor mir. Werfen wir gemeinsam einen genaueren Blick darauf!
Im Dezember-Newsletter sind mir wieder drei besondere Tees aufgefallen, die ich heute präsentieren möchte. Dabei handelt es sich um einen Tee aus Darjeeling, einen aus Nepal und einen Blend – also eine Mischung verschiedener Tees.
Drei Tees aus dem Edmons-Angebot von TeeGschwendner
Alle drei Tees werden im exklusiven Edmons-Sortiment angeboten. – Aber Moment. Ein Blend im Edmons-Sortiment? Ja, eine Novität! Umso gespannter bin ich darauf. Mehr dazu am Ende des Beitrags.