In loser Folge stelle ich hier auf Tee-Suche.de interessante Teefreunde, Teekenner und Teehändler vor. Im heutigen Teil dieser Reihe stellt sich Ralf Janecki vom Tee-Shop „Pure Tea” kurz und knackig meinem kleinen Teefreunde-Fragebogen.
Zu den Tee-Blogs, die ich immer wieder gerne lese, gehört auch das von Menglin Chou. Sie ist in Taiwan aufgewachsen und hat ihre hervorragenden Teekenntnisse beim chinesischen Teemeister Atong Cheng erworben. Nach ihrem Studium in Deutschland und dank einiger Zufälle, fasste sie irgendwann den Entschluss, einen Teeladen in der Schweiz zu eröffnen. So entstand in der Altstadt von Zürich das Teehaus Shui Tang („Ort des schönen Wassers”), in dem Menglin Chou ihren neu entdeckten Lebenstraum schließlich verwirklicht hat.
In einer sehr persönlichen, direkten Art schreibt sie über ihre Tee-Erfahrungen sowie Erlebnisse mit ihrem Tee-Lehrmeister, Teefreunden und Kunden in ihrem Blog, das unter der Adresse charen.ch erreichbar ist. Auch Leserfragen beantwortet sie in ihrer ganz eigenen, besonderen, erfrischend offenen Art. So gibt es zum Beispiel auf die Frage nach der „richtigen” Teekanne für eine bestimmte Teesorte keine einfache Antwort, sondern einen kleinen Exkurs über die Besonderheiten einzelner Materialien im Zusammenspiel mit verschiedenen Teesorten, über die Liebe und das Kennenlernen (beim Tee wie auch bei Menschen). „Menglin Chou und die Blätter vom Teeweg“ weiterlesen
In loser Folge stelle ich hier auf Tee-Suche.de interessante Teefreunde, Teekenner und Teehändler vor. In diesem Teil meiner Interview-Reihe hat Kwok Ying von Beuningen, die Inhaberin von www.diekunstdestees.de, meinen kleinen Teefreunde-Fragebogen beantwortet.
Ich heiße Kwok Ying von Beuningen, und viele Freunde nennen mich auch gerne Joyce. Ich bin 34 Jahr alt und bin im Jahr des Drachen geboren. Hong Kong ist meine Heimat, und so reise ich jedes Jahr auch gerne nach Hause und von dort weiter nach China und Taiwan um neue Tees und schönes Teegeschirr zu suchen.
Durch mein Studium habe ich meinen Mann kennen gelernt, und so bin ich 2004 nach Deutschland gezogen und lebe nun seit 3 Jahren in Eschborn. Zusammen mit meinem Mann reise ich gerne um die Welt, liebe die Natur und Fotografieren ist mein Hobby. Seit letztem Jahr habe ich meine Hobbies als zertifizierte Taucherin erweitert. „Fragen an Teefreunde: Kwok Ying von Beuningen“ weiterlesen
Im Rahmen meiner Reihe „Fragen an Teefreunde” stelle ich in loser Folge interessante Teefreunde, Teekenner und Teehändler vor. Heute hat sich Angelika Hartleib vom Tee Kontor Kiel netterweise bereit erklärt, meinen kleinen Teefreunde-Fragebogen zu beantworten.
Mein Name ist Angelika Hartleib, ich bin 41 Jahre alt und ursprünglich „Italo-Schwäbin”. Ich reite gerne, mache Yoga, bin kreativ und wenn es Zeit und Wetter erlauben, dann laufe ich. Mein Mann Olli ist ein Nordlicht aus Kiel. Zusammen betreiben wir das Tee Kontor Kiel wofür ich einen neuen Webshop entwickelt habe: www.tee-kontor-kiel.de„Fragen an Teefreunde: Angelika Hartleib“ weiterlesen
Wasserkocher mit Temperaturvorwahl im Test: Jede Teesorte hat ihre ganz persönliche “Lieblings-Wassertemperatur”, bei der sich das Tee-Aroma in seiner ganzen Schönheit entfaltet. Grüntee zum Beispiel wird oft bitter, wenn er mit zu heißem, nämlich noch kochendem Wasser „verbrüht” wird. Durch das heiße Wasser lösen sich die Bitterstoffe schneller aus den Teeblättern. Und das ist dem Teegenuss eher abträglich.
Wobei: Wenn du den Tee weniger als Genussmittel, sondern eher aus gesundheitlichen Gründen trinkst, dann ist es gerade erwünscht, möglichst viele Inhaltsstoffe aus den Teeblättern zu lösen. Für den Genießer aber gilt: Du solltest sorgsam darauf achten, deinem Lieblingstee ein passend temperiertes Wasser zu schenken – zur Belohnung erhältst du eine wundervolle Tasse Tee voller Hochgenuss.
Gastroback Design Wasserkocher Advanced Pro
Wasserkocher mit Temperaturvorwahl im Test
Ein kleiner Luxus und nützlicher Helfer im Teetrinker-Alltag sind Wasserkocher mit Temperaturvorwahl und eventuell auch einer Warmhaltefunktion. Durch ein solches Gerät lässt sich ganz leicht passend temperiertes Wasser für grünen, weißen, schwarzen und Oolong-Tee (und zur Not auch mal Pulverkaffee) zubereiten – ohne dass du mit einem Thermometer hantieren oder minutenlang neben dem Wasserkocher stehend warten musst.
Mit einer Warmhaltefunktion bleibt das Wasser auch für eine Weile auf der vorgewählten Temperatur – falls du also deinen Wasserkocher gerne schon vor dem Gang ins Bad anstellst, ist das Wasser noch immer auf der Wunschtemperatur, wenn du aus dem Bad zurück kommst. „Wasserkocher mit Temperaturvorwahl im Test“ weiterlesen
Jeder Teetrinker kennt das: In Teetassen und Teekannen bleiben nach einer Weile des Gebrauchs dunkle Ränder zurück. Ursache ist die Verbindung der Inhaltsstoffe der Teeblätter mit dem im Wasser enthaltenen Kalk. Je kalkhaltiger das Wasser, desto schneller gibt es diese Ränder. Vor allem bei kräftigen Schwarztees geht das schnell. Aber auch Grüntees und andere Sorten können das Teegeschirr verfärben.
Frühzeitiges Ausspülen und Nachwischen des Geschirrs hilft zwar ein wenig, aber dazu kommt man ja nicht immer. Später hilft meist auch heftigstes Schrubben kaum noch. Manch ein Teetrinker mag schon (fast) daran verzweifelt sein – oder mag sich damit getröstet haben, dass diese „Patina” von einigen Experten als „geschmacksverstärkend” gelobt wird. „Hausmittel gegen hartnäckige Teeränder“ weiterlesen
Bunte Ostereier musst du nicht im Supermarkt kaufen. Du kannst das Osternest auch ganz einfach auf den letzten Drücker mit selbst gefärbten bunten Eiern füllen: Färbe deine Ostereier einfach mit verschiedenen Teesorten!
Ostereier natürlich färben mit Tee
Du erhältst auf diese Weise natürlich gefärbte, schön pastellfarbene Ostereier. Außerdem ist das die ideale Verwendung für alle Tees, die schon zu lange unbeachtet in einer Ecke deines Küchenschranks ihr Dasein fristen.
Die Anleitung zum Eierfärben
Das Färben der Ostereier mit Tee geht ganz einfach, wenn du folgende Schritte befolgst:
weiße Eier hart kochen
4 Teebeutel mit 1 Esslöffel Essig und heißem Wasser übergießen
alles zusammen 10 Minuten ziehen lassen
die hartgekochten Eier für 15 bis 20 Minuten in den Sud geben
Ein Tee ganz besonderer Art ist der japanische Matcha. Es handelt sich hierbei um ein aufwändig hergestelltes Grüntee-Pulver, das vor allem aus der japanischen Tee-Zeremonie bekannt ist. Da für diese Teesorte (fast) das ganze Blatt des Grüntees verarbeitet wird, gilt sie als besonders gehaltvoll. Aber auch die Art der Herstellung trägt zum besonderen Aroma des Tees bei. Sehr treffend wird dieser Tee auch als „Espresso” oder „Mokka” Japans bezeichnet.
Matcha schaumig aufgeschlagen in einer Porzellan-Teeschale.
Die Herstellung von Matcha
Die Grundlage für diesen Tee ist die gleiche Pflanze wie für schwarzen oder grünen Tee. Allerdings wachsen die Teeblätter für diese Teesorte in ganz besonderen „Schattentee-Plantagen” heran. Hier werden die jungen Blätter einige Wochen vor der Ernte durch dunkle Netze vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und entwickeln dadurch sehr viel mehr Blattgrün (Chlorophyll) und deutlich weniger Bitterstoffe als Teetriebe, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. „Matcha und die japanische Tee-Zeremonie“ weiterlesen
Bellima Wasserfächer – was ist das und warum sollte ich ihn nutzen? Du kennst das vermutlich: Ein trüber Film auf dem Frühstückstee, dunkle Ränder in Kanne und Tasse, Verfärbungen im Zahnschmelz. All das sind deutliche Zeichen für „hartes” Wasser. Und Wasser mit einem hohen Härtegrad trübt nicht nur optisch den Teegenuss. Kalk und Chlor verändern auch den Geschmack des Tees.
Es lohnt sich darum, zumindest einmal „weiches” Wasser für die Teezubereitung zu testen. Und ich bin mir sicher: Das wird ein ganz neues Geschmackserlebnis, das du nicht mehr missen möchtest!
Wie kommt man aber an weiches Wasser? In den seltensten Fällen kommt weiches Wasser direkt aus der Leitung. Es gibt daher grundsätzlich zwei Wege: Stilles Wasser mit wenig Calcium (Kalk) und Magnesium in Flaschen kaufen (zum Beispiel Volvic) oder einen Wasserfilter verwenden.
Okakuras „Buch vom Tee” ist ein Klassiker der Tee-Literatur und erschien erstmals 1906 in New York. Es war das erste Buch, das der westlichen Welt die Hintergründe der japanischen Teezeremonie und die östliche Kultur verständlich näher brachte. Und es hat nichts von seiner Aktualität und philosophischen Poesie verloren.
Inhaltlich befasst sich Okakura in sieben Kapiteln mit dem Teeweg (Chado), seinen (chinesischen) Ursprüngen, seiner Verbindung zur Philosophie und dem Zen-Buddhismus sowie seinem Einfluss auf die japanische Kunst und Kultur. Es ist ein faszinierender, verständlicher und gut lesbarer Blick hinter die Kulissen der Teezeromie, die dem Westen auch heute noch zwar beeindruckend, aber doch gekünstelt und anstrengend erscheint. „Okakura: Das Buch vom Tee“ weiterlesen
Asiatische Philosophie und ein Kinderbuch – was hat das hier zu suchen? Denkst du etwa: Für Kinderbücher bin ich zu alt und Philosophie ist mir zu trocken? Außerdem: Was hat das alles mit Tee zu tun? Lies weiter und du erfährst es.
In den asiatischen Ländern, speziell in Japan und China, folgen viele Menschen auch im Alltag ganz selbstverständlich dem „Teeweg” (cha-do). Da die Teekultur in Asien stark von buddhistischen Mönchen geprägt wurde, hat Teegenuss immer auch etwas mit asiatischer Philosophie, Zen und Taoismus zu tun. Europäer finden aber oft nur schwer Zugang zu diesen Formen der asiatischen Weltsicht.