Das kleine Buch zum Tee von Peter Rohrsen ist soeben im Verlag C. H. Beck erschienen. Regelmäßige Leserinnen und Leser werden den Namen des Autors bereits kennen. Zwei Vorgänger-Bücher zum Tee vom selben Autor habe ich bereits vorgestellt. Nun war ich neugierig, was es im neuen Buch zu entdecken gibt.
Teatrip Japan von Christian Beck ist für mich so etwas wie die logische Fortsetzung einer Reise, die mit dem ersten Teatrip‑Buch begonnen hat. Diesmal geht es allerdings nicht nach China, sondern mitten hinein in die Teegärten Japans. Wer japanischen Grüntee liebt und gleichzeitig ein Faible für schön gemachte Bücher hat, bekommt hier wieder ein visuell wie haptisch sehr ansprechendes Erlebnis für den Teetisch.
Teatrip Japan
Rückseite
Worum es in Teatrip Japan geht
Beim Blättern hatte ich schnell das Gefühl, mit Christian Beck durch Kagoshima, Uji und Shizuoka zu streifen. Das sind Regionen, aus denen viele der Sencha, Gyokuro oder Matcha stammen, die auch in unseren Teekannen landen. Statt trockener Theorie begegnet man hier Teefarmerinnen, Produzenten, Keramikerinnen und Teemenschen, deren Alltag sich komplett um das „grüne Gold” dreht – genau diese persönlichen Einblicke machen den besonderen Reiz des Buches aus.
Der Shop Besser im Glas bietet eine Auswahl von Tee, Gewürzen und schönem Zubehör. Nachdem eines meiner Tea for One Sets das Zeitliche gesegnet hat, habe ich hier ein Produkt entdeckt, das die Nachfolge antreten könnte.
In meinem heutigen Beitrag stelle ich daher vor: Das stapelbare Tee-Set bestehend aus einer Keramik-Kanne mit passender Teetasse, einem Edelstahl-Sieb-Einsatz sowie Deckel und Untersetzer aus Akazienholz.
Teekanne und Tasse im Set von Besser im Glas
Das Set gibt es in der Farbvariante Schwarz oder Weiß. Ich habe mich für das weiße Set entschieden, weil hier die Farbe des Tees klarer erkennbar sein wird. Die schwarze Variante hat aber auch ihren Reiz.
Darjeeling-Tee gehört noch immer zu meinen absoluten Lieblings-Sorten, auch wenn Tees aus Nepal qualitativ längst aufgeholt haben. Aber was ist das Besondere an den Tees aus dem Anbaugebiet Darjeeling?
Über Darjeeling-Tee
Das Anbaugebiet Darjeeling ist ein Teedistrikt im Norden Indiens, gelegen in den Vorbergen des Himalaya. Durch die besonderen Lage- und Witterungsbedingungen wird Darjeeling-Tee fast nur von Hand geerntet.
Beste Darjeeling-Tees entwickeln in der späteren Erntezeit „Second Flush” ein markantes Muscatel-Aroma sowie bei der frühen Ernte „First Flush” ein frisch-florales Aroma, das oft mit Maiglöckchen-Duft in Verbindung gebracht wird. Diese Besonderheiten (und sicher auch die oft hohen Preise) haben ihnen den Ruf als „Champagner unter den Tees” eingebracht.
Daher habe ich mich gefreut, als mich die Auswahl von drei verschiedenen Darjeeling-Tees aus dem Sortiment von Paul Schrader erreicht hat:
Diese Jubiläum wird nicht nur mit einer Tasse feinem Darjeeling-Tee gefeiert. Seit nunmehr 40 Jahren gibt es die Teekampagne, die inzwischen jedem Teetrinker ein Begriff ist. Entstanden aus einem universitären Machbarkeitsnachweis, hat sie sich längst zu einer festen Größe im deutschen Teehandel entwickelt.
Die Teekampagne steht ursprünglich für Darjeeling-Tee, inzwischen aber auch für Assam-Tee – nachhaltig produziert, ohne Zwischenhandel, wenige Sorten in Großpackungen zum fairen Preis. Schon lange gehört sie deshalb zu meinen persönlichen Empfehlungen, wenn es um Anbieter für Tee aus Darjeeling und Assam geht.
Matcha – das ist der weltberühmte japanische Pulvertee. Einige Wochen vor der Ernte wird dieser Grüntee „beschattet”, indem speziell gewebte Netzbahnen über den Teepflanzen aufgespannt werden. Dadurch erhalten die Teeblätter weniger Sonnenlicht und entwickeln ihre intensive, jadegrüne Farbe und mehr wertvolle Inhaltsstoffe.
Nach der Ernte werden die Blätter von Blattstängeln und Blattrippen befreit und zur Matcha-Vorstufe „Tencha” verarbeitet. Der Tencha wird später in Granitsteinmühlen zum extrem feinen Pulvertee Matcha zermahlen.
Als ich den Shop von Matchatto entdeckte, war ich neugierig, wie es um die Qualität der Produkte steht. Da der Online-Shop mit Sitz in Berlin sich auf Matcha und Zubehör fokussiert und eine breite Palette aromatisierter Matcha-Produkte anbietet, war ich auf die Qualität gespannt. – Jetzt steht eine erste Lieferung vor mir.
Matchatto: Macha-Set und Matcha in Zeremonie-Qualität
Nicht nur Tee ist ein tolles Genussmittel und kann unserer Gesundheit zuträglich sein. Auch schonend verarbeitete und kaltgepresste Öle sind pur oder als Zutat zu Speisen ein Genuss und können uns etwas Gutes tun. Daher will ich heute mal ein wenig über den Teetassen-Rand hinausschauen und ein paar besondere Öle vorstellen.
Dazu habe ich vier Öle von Lipid Legends ausgesucht, die wir uns näher anschauen werden. Teelöffelweise und pur genossen werden diesen Ölen sogar positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Und ich finde: Ab und zu ein Löffelchen gutes Öl kann zumindest nicht schaden. Also probiere ich mich heute mal durch diese vier Öle: Optimiertes Leinöl, natives Schwarzkümmelöl, natives Sesamöl und Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.
Die Teealternative ist schon lange Teil meiner Tee-Shop-Tipps. Gegründet wurde sie von Thomas Zimmermann, den ich im Jahr 2011 interviewen durfte. Inzwischen sind viele Liter Tee durch die Tülle geflossen und seit 2024 hat die Teealternative ein neues Leitungs-Duo: Marta Charemska und Tobias Sedlmeier haben die Geschäftsführung übernommen.
Teealternative
Grund genug für mich, mir das aktuelle Tee-Angebot genauer anzuschauen. Los geht’s!
Das Konzept der Teealternative
Das Konzept der Teealternative gleicht dem der Teekampagne, die ich schon öfter in einzelnen Beiträgen vorgestellt habe und die ebenfalls Teil meiner Tee-Shop-Tipps ist. Wie bei der Teekampagne setzt auch die Teealternative auf drei wesentliche Faktoren: Beschränkung auf wenige Teesorten, Direkteinkauf beim Erzeuger und Verkauf in wenigen Packungsgrößen direkt an den Endkunden. Dadurch werden Kosten reduziert und ein günstiger Endpreis für den Verbraucher erreicht. Und wenn du direkt deinen Jahresvorrat orderst, schonst du auch noch die Umwelt, weil unnötige Transporte vermieden werden. „Teealternative 2025 – bewährtes Konzept unter neuer Leitung“ weiterlesen
Der Roman von Kenji Ueda trägt den Titel „Der kleine Laden des Herrn Takarada”. Er ist im März 2025 beim Goldmann-Verlag erschienen und spielt in Tokio. Obwohl es in der Geschichte nicht primär um Tee geht, taucht Tee als Bestandteil der japanischen Kultur immer wieder darin auf.
Zentrum der fünf kleinen Episoden dieses Romans ist der alteingesessene Schreibwarenladen Shihodo in Tokio, in dem Herr Takarada seinen Kunden und Besuchern nicht nur die wohltuende Wirkung des Schreibens auf Papier näherbringt. Er ist auch ein guter Zuhörer und behutsamer Ratgebender für seine alten und neuen Kundinnen und Kunden.
Ausstattung und Inhalt
Das fest gebundene Buch hat keinen Schutzumschlag. Die Pappeinband-Buchdeckel sind mit einer feinen Struktur versehen, die an Leinen erinnert. Dadurch liegt das Buch sehr angenehm in der Hand. Es gibt keine Illustrationen im Buch. Und – was ich sehr angenehm finde – keine Werbung für andere Bücher auf den letzten Seiten. So ruht die Geschichte still und gelassen zwischen den Buchdeckeln und wartet darauf, entdeckt zu werden. „Kenji Ueda: Der kleine Laden des Herrn Takarada“ weiterlesen