Ronnefeldt Kippkanne – die Teekanne zum Kippen

Die Ronnefeldt Kippkanne ist einzigartig in ihrer Form und Funktionsweise. Über diese besondere Teekanne, den Hersteller und einige seiner Tees möchte ich heute berichten.

Die Ronnefeldt Kippkanne und das Teehaus

Für die Teezubereitung gibt es unterschiedlichste Gerätschaften: Kannen und Becher aus Ton, Glas, Kunststoff, Metall oder Porzellan in verschiedensten Formen und Größen. Etliche davon habe ich über die Jahre getestet.

Eine Teekanne, die sich von allen anderen abhebt, ist die Kippkanne aus dem Teehaus Ronnefeldt. Was das Besondere an dieser Kanne ist, lässt sich schon auf dem Bild unten erahnen. – Nein, die Kanne ist nicht versehentlich umgekippt!

Kippkanne und Tee von Ronnefeldt
Die Ronnefeldt Kippkanne in liegender Position mit der Jubiläums-Tasse und Tee.

Vorab ein paar Worte zum Anbieter dieser ungewöhnlichen Teekanne: Das Teehaus Ronnefeldt mit Sitz in Frankfurt am Main blickt auf fast 200 Jahre Firmengeschichte zurück. Gegründet wurde das Unternehmen 1823 von Johann Tobias Ronnefeldt, der sich als selbstständiger Importeur in Frankfurt niederließ. Produziert wird inzwischen nicht mehr in Frankfurt, sondern in Worpswede. „Ronnefeldt Kippkanne – die Teekanne zum Kippen“ weiterlesen

Matcha und die japanische Tee-Zeremonie

Ein Tee ganz besonderer Art ist der japanische Matcha. Es handelt sich hierbei um ein aufwändig hergestelltes Grüntee-Pulver, das vor allem aus der japanischen Tee-Zeremonie bekannt ist. Da für diese Teesorte (fast) das ganze Blatt des Grüntees verarbeitet wird, gilt sie als besonders gehaltvoll. Aber auch die Art der Herstellung trägt zum besonderen Aroma des Tees bei. Sehr treffend wird dieser Tee auch als „Espresso” oder „Mokka” Japans bezeichnet.

Matcha in Teeschale
Matcha schaumig aufgeschlagen in einer Porzellan-Teeschale.

Die Herstellung von Matcha

Die Grundlage für diesen Tee ist die gleiche Pflanze wie für schwarzen oder grünen Tee. Allerdings wachsen die Teeblätter für diese Teesorte in ganz besonderen „Schattentee-Plantagen” heran. Hier werden die jungen Blätter einige Wochen vor der Ernte durch dunkle Netze vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und entwickeln dadurch sehr viel mehr Blattgrün (Chlorophyll) und deutlich weniger Bitterstoffe als Teetriebe, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. „Matcha und die japanische Tee-Zeremonie“ weiterlesen